3 gewinnt

Ein wesentliches Merkmal der Sensorbottle ist, dass sie den Temperaturverlauf (auch) innerhalb einer thermisch weinähnlichen Referenzflüssigkeit misst und sich hieraus Rückschlüsse auf die Temperatur im Inneren der Weinflaschen der Umgebung ziehen lassen. Hierzu messen drei digitale Tauchsensoren die Temperatur der Referenzflüssigkeit.

Diese Tauchsensoren sind horizontal und vertikal in drei Höhen angeordnet. Warum? Schuld ist einmal mehr die Physik, genauer: die Konvektion von Wasser. Dabei steigen Flüssigkeiten, die wärmer sind, als ihre Umgebung nach oben, wohingegen kältere Flüssigkeiten absinken. Vereinfacht gesagt: erwärmt sich die Referenzflüssigkeit in der Sensorbottle, dann sammelt sich die wärmere Flüssigkeit oben, kühlt sie ab, wird dies zuerst unten messbar. Aus diesem Grund messen wir die Temperatur in drei unterschiedlichen Höhen: Unten, Mitte und Oben. Nur so kann die Sensorbottle noch schneller und exakter auf Temperaturveränderungen reagieren. Drei sind in diesem Fall eben besser, als einer.

Hinsichtlich der Positionierung ist es bei stehender Sensorbottle unerheblich, wie sie steht. Liegt die Sensorbottle jedoch, sollte das Display von oben gesehen in einem Winkel von 45° stehen, damit die Sensoren senkrecht übereinander stehen.